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No Woman No Cry, Iron Lion Zion, Three Little Birds. Einen ganzen Abend lang hört ihr das Repertoire von Bob Marley and The Wailers, gespielt von fünf Musikern, die aus der deutschen Reggae-Szene kommen und nicht aus dem Tribute-Geschäft.
Marley’s Ghost spielen seit 2015, entstanden als Nebenprojekt der Reggae-Band Sebastian Sturm & Exile Airline, die eigene Alben und Festivalauftritte hat. Sänger Sebastian Sturm über den Anfang: „Kein Mensch braucht einen zweiten Bob Marley!“ Die Hits spielen sie nicht der Reihe nach herunter. Sie bauen aus den verschiedenen Marley-Aufnahmen eigene Fassungen und nehmen auch Titel ins Set, die nicht jeder auf dem Schirm hat. 36 Konzerte spielen sie allein in diesem Jahr, darunter Chiemsee Reggae Summer und Black Forest On Fire.
Vor ihnen spielt die René Moreno Band. Den Deutsch-Peruaner aus Frankfurt kennen viele von euch schon: Im Juni stand er mit seiner Band bei 38 Grad auf unserem Deck 7.
Große Festivalbühnen sind sie gewohnt. Bei uns in Gelnhausen seid ihr nah dran, egal wo ihr steht.
Wie das live klingt, seht ihr im Video.
Eine Auswahl aus dem Repertoire, das die Band selbst veröffentlicht. Was an dem Abend gespielt wird, entscheidet die Band. Ein Detail steht schon fest: Bei „Jammin'“ liefern sich Leadgitarrist Matt Sonnicksen und Organist Joonas Lorenz jedes Mal ein Battle.
Marley’s Ghost sind Sebastian Sturm (Gesang, Rhythmusgitarre), Matt Sonnicksen (Leadgitarre, Gesang), Joonas Lorenz (Orgel, Keyboards, Gesang), Christian Golz (Bass) und Jannis Lewe (Schlagzeug, Gesang). Sturm hat deutsch-indonesische Wurzeln, Lorenz ist gebürtiger Finne, Sonnicksen stammt aus Chicago. In dieser Besetzung spielen sie seit 2021 zusammen.
Angefangen hat es als Nebenprojekt der Reggae-Band Sebastian Sturm & Exile Airline, in deren Live-Set immer wieder ein Marley-Cover auftauchte. Den Ausschlag gaben die Veranstalter des Stadtfests in Lippstadt, die ein komplettes Marley-Programm wollten. Der erste Auftritt war am 6. August 2015 beim Rathausplatz Festival. Christian Golz darüber: „Das hat richtig gut funktioniert und auch viel Spaß gemacht.“
Seitdem sind sie durchgehend unterwegs, 37 Termine im Jahr 2024, 35 im Jahr 2025 und 36 in diesem Jahr. Dazu gehören Festivals wie der Chiemsee Reggae Summer, Black Forest On Fire und das Reeds Festival in der Schweiz, dazu Clubs wie die Zeche Bochum, das Logo in Hamburg und die Harmonie in Bonn. Ihre Konzerte dauern regelmäßig mehr als zwei Stunden. Danach kommen sie zum Publikum, für ein Gespräch oder ein Autogramm.
Wie sie an die Songs herangehen, beschreibt Sebastian Sturm im Magazin RIDDIM so: „Wir kennen alle Versions, suchen uns das Geilste aus und mixen das zusammen. Manchmal ist das der Drumbeat von der ‚Babylon By Bus‘-Version, mixed up mit den Gesängen von der Old-School-Version, wo Peter, Bunny und Bob noch zusammen singen.“ Und Matt Sonnicksen zur Songauswahl: „Eine gewisse Menge an Hits muss dabei sein, aber wir machen zwischendurch auch Pausen von großen Hits: ‚One Love‘ haben wir z.B. eine Weile gar nicht gespielt.“
Der Auftritt an dem Abend war atemberaubend gut! Nächsten Termin unbedingt vormerken und 2-3h in die Reggae Welt abtauchen.
Wir haben Marley's Ghost letztens in Rösrath erlebt und wir waren alle super begeistert. Danke für die super Stimmung! Hoffe Euch verschlägt es noch einmal hierhin!
Frontman und Sänger Sebastian Sturm ist mit seiner gleichzeitig kratzigen und doch so sanften Stimme nah genug am Original, um auch konservative Fans zu begeistern, bringt dazu aber ganz eigene Töne und Phrasierungen ein, die auch Menschen fesselt, die erst in diesem Jahrhundert geboren sind.
Dort sieht man treue Fans mit Rasta-Mützen und Marley-T-Shirts ebenso wie den Twen im Iron-Maiden-Shirt, den Reggae-Rentner mit Afrika-Aufnähern auf der Armeejacke oder die Sportstudentin im Crop-Top.
René Moreno ist Deutsch-Peruaner, in Peru aufgewachsen und heute in Frankfurt am Main zu Hause. Seine Musik ist Pop mit Reggae sowie lateinamerikanischen und karibischen Einflüssen, seine Band gibt es seit 2008. Bei uns hat er schon zweimal gespielt, zuletzt am 26. Juni 2026 auf dem Deck 7.
Samstag 3. Oktober 2026
Marley’s Ghost – Best of Bob Marley | Reggae Night meets Warehouse Seven
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